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  Regenschirm des Monats    

Dieser Schirm ist Symbol in mehrfacher Hinsicht: für den notwendigen Klimaschutz, für Wettereinflüsse und Satellitenmeteorologie, aber auch Auszeichnung für diejenigen, die einen Schirm über das Wettermuseum halten.

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Liebe Freunde des Wettermuseums, diese Seiten werden nicht mehr aktualisiert. Seit Juli 2008 gibt es ein neues übersichtliches Layout, aktuellere Inhalte und einen neuen Verantwortlichen. Viel Spaß auf den neuen Seiten. Wechseln Sie jetzt! Sie dürfen selbstverständlich aber auch hier bleiben und nach alten Informationen suchen.

Die nachfolgende Kurzmitteilung macht noch einmal eine Ausnahme ...

Kurzmitteilung November 2011

27.11.2011 Liebe Vereinsmitglieder,

das beiliegende Foto zeigt den Fortschritt in unserem "Windenhaus 2". Das Innenausbauprojekt vom Denkmal konnte nun endlich starten. Die 5.000 Euro Lottomittel vom Land Brandenburg - unser Dank gilt dem Landesminister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten Ralf Christoffers (LINKE) - wurden zugesagt und sind eingetroffen. Ziele sind Elektroanschluss, Fußbodenaufbau (hier im Bild gezeigt), Sanierung von Seilwinden, die dann im Windenhaus gezeigt werden und eine kleine Ausstellung. Außerdem geplant sind außen Infotafeln, die über das Denkmal und die Stiftungen, Behörden, Firmen oder Personen informieren, die uns bei der Sanierung geholfen haben.
Auch jetzt für den Innenausbau ist ein Eigenanteil des Vereins fällig, er beträgt 1.500 Euro bei Gesamtkosten von 8.000 Euro. Ich danke deshalb ausdrücklich den beiden Vereinsmitgliedern, die für das Windenhausprojekt gespendet hatten. Damit ist die Lücke nicht mehr ganz so groß.
Wichtigster Punkt aber ist: Am Dienstag wird das neue Buch von Hans Steinhagen vorgestellt. Druckfrisch im wahrsten Sinne des Wortes, eine Info haben wir aufgrund der Lieferunsicherheit deshalb auch bis heute zurückgehalten.
Wer aus verständlichen Gründen am kommenden Dienstag nicht dabei sein kann, aber ein Buch erwerben möchte, sollte sich an Gabi Weitzel in der Geschäftsstelle wenden. Als Weihnachtsgeschenkmöglichkeit bieten wir auch den UFA-Film "Beim Wettermacher" (1930) auf museumseigener DVD an, die Lizenz ist erworben, das Pressen wird gerade vorbereitet.
Mit den besten Wünschen zum 1. Advent

Bernd Stiller

ehrenamtlicher
Vorsitzender des Vereins

Der vorläufig letzte Inhalt dieser Seite lautete im Jahr 2008:

Wettermuseum e.V. Grüße zum Jahreswechsel 29./30.12.2007

ca. 230x verschickt

Original verkleinert
An
Spender und Sponsoren
Unterstützer aller Art
Mitwirkende und Sympathisanten
Vereinsmitglieder

Liebe Freunde des Wettermuseums Lindenberg,

für den Verein und sein Museum geht ein anstrengendes und erfolgreiches Jahr zu Ende. In vielen Bereichen sind wir weiter als vor 12 Monaten gedacht und gehofft, an einigen Stellen müssen wir im Januar und Februar noch schnell etwas nachholen.

Und wir müssen - dafür sorgen die vielen neuen Exponate, die wir jetzt fast in jedem Monat erhalten - im Jahr 2008 nach neuen Räumen suchen. Mit Ihrer Hilfe werden wir sicherlich auch dafür Lösungen finden.

Ich danke für Ihre Unterstützung im Jahr 2007 und wünsche Ihnen Glück und Gesundheit für 2008,

sowie einen "guten Rutsch".


Ihr
Bernd Stiller
Vereinsvorsitzender

Wettermuseum e.V. Email-Newsletter Nr. 4 Oktober/November 2007

Seit September hat sich die Zahl der (leider nur teilzeitfinanzierten) MitarbeiterInnen auf 5 erhöht. Trotzdem ist die ehrenamtliche Arbeit auch zurzeit immer noch eine unverzichtbare, wenn auch zu schwach ausgestattete Säule der Museums-Entwicklung.

Das „Wettermuseum“ war mit seiner Ballonhalle 2 an der Herzberger Str. Stempelstelle Nr. 11 beim diesjährigen „Radscharmützel“. Die Teilnahme war trotz der noch nicht ausgebauten Radwege und der etwas entlegenen Position mit 297 Stempelwünschen (die tatsächliche Besucherzahl lag etwas höher) ein toller Erfolg.

Vom Brandenburgischen Oberlandesgericht trifft die Mitteilung ein, das unser Verein als Empfänger von Bußgeldern in die Liste der potentiellen Empfänger aufgenommen ist.

Der Verein „Wettermuseum“ mit seinem „Museum für Aerologie und Meteorologie (im Aufbau)“ ist seit dem 7.9.2007 eingetragenes Mitglied im Museumsverband des Landes Brandenburg.

Im Rahmen der DACH-Tagung in Hamburg (10. – 14.10.), werden Mitglieder unseres Vereins für ihre Leistungen geehrt. Dr. Hans Steinhagen erhält den Paulus-Preis für seine geschichtlichen Forschungen und die Aßmann-Biographie. Dr. Frank Beyrich wird mit der Süring-Plakette ausgezeichnet.

Der Vize-Premierminister von Samoa, Honourable Misa Telefoni Retzlaff, besucht am 17.9. das Observatorium und das Museum. Er ist Gast der Familie Niggemann, die als Paten das Forschungsprojekt einer Schülergruppe aus Bad Saarow im Auftrag des Wettermuseums zum Leben von Otto Tetens unterstützen. Tetens war lange Jahre stellvertretender Leiter des Observatoriums in Lindenberg und hatte 1902 bis 1905 auf Samoa ein geophysikalisches Observatorium errichtet.

Die Ausstellung meteorologischer Drachen und historischer Radiosonden in ihrer ersten Aufbaustufe ist fertig! An einem Septemberwochenende wird sie am Freitagabend beginnend von Dr. Steinhagen, Walter Diem und Werner Schmidt, ihren Partnern sowie von Helfern des Observatoriums und Mitgliedern des Vereins aufgebaut. Dr. Steinhagen legt ein Konzept zur Weiterentwicklung dieser Ausstellung vor (bereits in Arbeit: großformatige historische Fotos).

Staatssekretär Jörg Hennerkes im Bundesministerium für Verkehr, Bauwesen und Stadtentwicklung, besucht am 27.09.2007 zusammen mit MdB Jörg Vogelsänger (SPD) und dem DWD-Präsidenten Wolfgang Kusch den Verein und seine Ausstellungen. Bundesminister Wolfgang Tiefensee will den Verein unterstützen und bot durch den Staatssekretär an, dass er die Schirmherrschaft für das Wettermuseum übernehmen würde.

Die Kooperation mit Schulen wird fortgesetzt, am 2.10. gab es für „10. Klässler“ der Schlaubetal-Oberschule in Müllrose zwei Stunden „Mathematik und Meteorologie“. Mehrere Projekttage mit drei 10. Klassen des Gauß-Gymnasiums Frankfurt (Oder) wurden für Ende November 2007 vereinbart. Die Anna-Seghers-Oberschule in Berlin-Treptow hat sich für den November zu einer Exkursion angemeldet.

Die Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm (Bündnis 90/Grüne) besuchte das Wettermuseum am 22. Oktober, um auf diese Weise das außergewöhnliche Engagement des Vereins für die kulturelle Entwicklung in einer strukturschwachen Region zu würdigen.

Es wird Kontakt zur „ Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin “ hergestellt, und der Generalsekretär der Gesellschaft, Dr. Ellgers, kündigt für den Sommer 2008 Exkursionen von Mitgliedern der Gesellschaft an. Die Gesellschaft besteht seit 175 Jahren und hat weltweit großes Renommee.

Am 26.10.2007 wählt die Mitgliederversammlung des Vereins Gabriele Weitzel zur neuen Schatzmeisterin, nachdem Kerstin Menge dieses Amt aus beruflicher Überlastung niedergelegt hatte. Neu im 6köpfigen Vorstand ist Joachim Weitzel als Beisitzer. Am 13. Dezember soll eine außerordentliche Mitgliederversammlung folgen, um nach Übergabe der Kassengeschäfte die bisherige Schatzmeisterin und den Vorstand zu entlasten.

Berichterstattung: Ralf Kraak

Wettermuseum e.V. Email-Newsletter Nr. 3 April/Mai 2007

96-Stunden-Aktion mit dem rbb (20. – 23.3.07) zur Instandsetzung der Ballonhalle II an der Herzberger Straße war ein voller Erfolg. Unser erstes eigenes Museumsgebäude ist seiner Inbetriebnahme ein großes Stück näher gekommen. Mit Sach-, Geld- und Arbeitsspenden ist es gelungen, die Beplankung der Seitenwände teilweise und die des großen Tores vollständig zu erneuern. Außerdem hat die Halle einen neuen Holzfußboden erhalten.
Da auch die Dachdeckerarbeiten inzwischen abgeschlossen sind und auch eine neue Blitzschutzanlage installiert wurde, konnte vor wenigen Tagen das Gerüst entfernt werden.
Damit aus dem "Rohbau" aber das vorgesehene Drachenmuseum werden kann, sind noch erhebliche Anstrengungen erforderlich. Es fehlt an den Inhalten, aber selbst noch am Stromanschluss.
Zur Konzeption einer Ausstellung in der Ballonhalle ist die Beratung auch mit den externen Beteiligten angelaufen (z. B. mit den Herren Schmidt und Diem gab es mehrere Treffen mit Vertretern des Vorstandes). Wir bedanken uns bereits jetzt für die zugesagte Unterstützung in Teilbereichen.
Zuvor ist aber selbst der Fußboden noch zu behandeln und sind die Seitenwände innen von der grünen Farbe zu befreien. Alle Mitglieder und Freunde des Wettermuseums sind aufgerufen, sich an den weiteren Arbeiten zu beteiligen oder diese zu unterstützen, denn ohne solche Beteiligung dauert es noch sehr lange, bis dort mehr angesehen werden kann, als allein das denkmalgeschützte Gebäude! Bitte melden Sie Ihre möglichen Termine im Koordinierungsbüro bei Gabi Weitzel an, damit von dort entsprechende Koordinierungsabsprachen getroffen werden können.

Öffnungszeiten vereinbart: Der Vorstand des Wettermuseum e. V. hat beschlossen, die Ausstellung im bisherige Flachbau hinter der Schule und die Ballonhalle II in den Monaten Mai bis Oktober von Sonntags bis Mittwochs in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet zu halten. Besichtigungen außerhalb dieser Termine sind nach Vereinbarung möglich. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene 2,- € und für Kinder 1,- €. Führungen sind ebenfalls nach Vereinbarung möglich. An einem schriftlichen Ausstellungsführer wird im Moment intensiv gearbeitet. Ermöglicht wird beides durch die Einstellung eines Mitarbeiters auf ABM-Basis seit dem 12.3.2007 (gefördert für ein Jahr).

Unterstützung bei der Erarbeitung eines Marketing-Konzeptes für unsere Museumsvision wurde mit der Junior-Professur für Kultur-Management an der Frankfurter Universität Viadrina bereits im Winter vereinbart. Jüngst gab es ein weiteres Treffen mit den Studenten des Masterstudiums, die dieses Thema gemeinsam bearbeiten.

Unterstützung wurde dem Wettermuseum auch vom Deutschen Wetterdienst (DWD) zugesagt. So hat die Bibliothek in Offenbach Leihgaben für Sonderausstellungen angeboten und die Überlassung mehrfach vorhandener Literatur in Aussicht gestellt. Weitere konkrete Vereinbarungen wurden mit dem Meteorologischen Observatorium Lindenberg / Richard-Aßmann-Observatorium getroffen. Sie schließen u. a. Leihgaben historischer oder nicht mehr in Gebrauch befindlicher Geräte für die Ausstellungen des Wettermuseums, die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen (im Vortragssaal des Observatoriums) und Möglichkeiten zur Besichtigung der historisch bedeutsamen Bauwerke auf dem Observatoriumsgelände (Ballonhalle, Windenhaus) im Rahmen von Führungen durch das Wettermuseum ein.
In Bezug auf weitere externe, auch politische Unterstützung hilfreich war ein Gespräch mit Herrn Staatssekretär Hennerkes im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, zu dessen Geschäftsbereich auch der DWD gehört. Dieses durch den Bundestagsabgeordneten Jörg Vogelsänger initiierte Gespräch hat am 13.03.2007 stattgefunden.

Ob es zu einer Nutzung des leer stehenden Schulgebäudes für unsere Museums-Abteilungen kommen kann, ist nach wie vor ungewiss. Die Kreisverwaltung möchte möglichst viele der laufenden Kosten einschließlich der Instandhaltung dem Verein überlassen. Da es aber bisher keinerlei laufende Grundfinanzierung der Museums-Aktivitäten gibt, kann eine solche Finanzierungsvereinbarung vom Verein nicht übernommen werden. Als Alternative für Archivräume und Schülerlabor-Werkstätten könnte möglicherweise im Herbst der weitgehend leer stehende Flachbau an der Herzberger Str. (ehemalige Radiosonden-Eichzentrale) erworben werden. Dadurch würde an diesem Standort eine Konzentration der Räumlichkeiten möglich.

Der Vorstand hat sich in erweiterter Runde am 3./4. März in Herzberg, Gasthof Klimke, zu einer Klausurtagung getroffen und über ein Entwicklungskonzept für die Museums-Aktivitäten beraten. Die Ergebnisse sind in einen Konzeptentwurf umgearbeitet worden, der zur Zeit in der Überarbeitung ist. Das Konzept soll einerseits in der Außendarstellung gegenüber möglichen Geldgebern helfen, unsere Absichten zu verdeutlichen. Es soll aber auch als Grundlage eines Museums-Handbuchs dienen und in bebilderter Form als Produkt des Wettermuseums verkauft werden. Festgeschrieben wurde, dass in der ersten Entwicklungsstufe des Museums vor allem die Geschichte des Lindenberger Observatoriums im Mittelpunkt stehen soll. Daneben sind allerdings bereits zahlreiche Bildungsveranstaltungen mit Schülergruppen durchgeführt worden, die ja satzungsgemäß ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Tätigkeit des Wettermuseums sind.

Immer mittwochs trifft sich die Arbeitsgemeinschaft Wetterteufel in den Museumsräumen, mit der Grundschule Lindenberg wurde eine Kooperation vereinbart.

In Bad Saarow hat sich eine Schülergruppe gebildet, die zum Lebenswerk des früheren Observatoriums-Mitarbeiters, Otto Tetens, Nachforschungen anstellt. Otto Tetens hat am Anfang des 20. Jahrhunderts in der damaligen deutschen Kolonie, Samoa, ein Observatorium aufgebaut und betrieben. Nachfahren dieses Pioniers (Großnichte und Ehemann) sind zur Zeit dabei, das frühere Wohnhaus von Otto Tetens in Bad Saarow wieder aufzubauen. Im Besitz der Familie, die auch Mitglied unseres Vereins ist, befinden sich zahlreiche Foto-Dokumente der Tätigkeit in der Wetterstation auf Samoa. Ziel der Nachforschungen durch die Schüler ist es, ein Stück Orts- und Regionsgeschichte aufzuklären. Das Schülerprojekt wird mit einer Fördersumme von 1100 € gefördert durch die Stiftung Demokratische Jugend ("Zeitensprünge"). In diesem Projekt arbeiten die Landesjugendringe von Brandenburg und Berlin daran, Jugendprojekte zu betreuen, in denen die Arbeit mit der Ortsgeschichte den Jugendlichen hilft, ein differenziertes und positives Bild ihrer Heimat zu entwickeln.

Die Zahl der Mitglieder in unserem Verein ist inzwischen auf 40 Personen gestiegen (einschließlich zweier mündlicher Zusagen). Das könnten zwar bedeutend mehr sein und insofern ist auch jedes Mitglied aufgerufen, weitere Mitglieder zu werben. Andererseits ist das Einwerben einer finanziellen Grundabsicherung im Moment noch dringlicher. Wir bitten deshalb alle Mitglieder, Ideen einzubringen und Kontakte zu nutzen, damit eine solche Grundfinanzierung möglichst bald zustande kommt!

Lindenberg, Anfang Mai 2007 Ralf Kraak und Bernd Stiller

Wettermuseum e.V. Email-Newsletter Nr. 2 19.02.2007

Liebe Vereinsmitglieder,

unser Verein ist inzwischen auf fast 40 Mitglieder angewachsen. In den letzten Wochen ist es uns gelungen, für die Rettung der Ballonhalle Gelder einzuwerben, die uns wenigstens die Dachsanierung ermöglichen:

a) aus Lottomitteln des Brandenburgischen Wirtschaftsministeriums (Minister Junghanns) 14.000 €.

b) aus dem Förderprogramm der Denkmalpflege des Landkreises Oder-Spree 6.000 €.

Die Dachsanierung kostet aber allein über 20.000 €.

Zur Nutzung der Halle ist auch die Fußbodensanierung dringend (beiliegendes Foto). Bei über 200 m² Fläche fallen auch hier über 10.000 € an.

Der Vorstand hat deshalb das Angebot des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg), mit einer 96-Stunden-Aktion bereits im März zu helfen, angenommen.

Wer die Sendung nicht kennt, kann ab heute im rbb-Fernsehen 19.-23.2.2007, 18.30Uhr "zibb" verfolgen. In 4 Wochen sind wir dann dran.

Um Spannung und Tempo geht es auch in Ulrichs monatlicher "96 Stunden"-Reportage im rbb-Vorabendmagazin zibb. Gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern aus Berlin und Brandenburg versucht der vielseitige Journalist, soziale Projekte voranzutreiben, die irgendwie stecken geblieben sind.

Gut, wir sind nicht stecken geblieben, sondern hätten einfach noch nicht die Kraft, bis zum Sommer mehr als das Dach zu schultern. Mit Hilfe des Fernsehens wird es sicherlich schneller vorangehen (wenn es nicht 5 Tage regnet). Neben der Geld- und Sachspendeneinwerbung (Größenordnung bei der letzten Sendung 7000 €) haben wir auch eine Werbeplattform für Besucher im Sommer!

In den nächsten Wochen wird uns bis zum Semesterende eine Studentengruppe von der Europauniversität Viadrina Frankfurt (Oder) in Fragen Marketing, Zielgruppen usw. helfend zur Seite stehen. Dies sieht eine Vereinbarung mit der dortigen Juniorprofessur für Kulturmanagement vor, die im Dezember getroffen wurde.

Ab März steht uns mit hoher Wahrscheinlichkeit eine ABM-Stelle zur Verfügung, die vollständig für ein Jahr gefördert wird und im Bereich Gästebetreuung und Weiterentwicklung der Ausstellung zum Tragen kommen soll.

Die Verhandlungen zum Mietvertrag "altes Schulgebäude" kommen derzeit nur langsam voran. Der Vereinsvorstand ist nicht bereit, die derzeit recht ungünstigen Zusatzforderungen des Vermieters (z. B. volle sofortige Übernahme der Betriebskosten, auch Versicherungskosten usw.) zu akzeptieren. Die Mietfreiheit an sich gilt natürlich unverändert weiter. Das allein hilft uns aber nicht.

In diesem Zusammenhang wurden uns von verschiedenen Seiten auch Bedenken vorgetragen, ob die Übernahme des Schulgebäudes zur alleinigen Nutzung als "Museum und Schülerlabor" nicht unsere Kräfte überfordert.

Der Vorstand ist deshalb entschlossen, etwaige Mietverträge nur mit dem Votum der Mitgliederversammlung einzugehen. Eine entsprechende Sondersitzung würden wir zur gegebenen Zeit einberufen.

Mit Unterstützung des "Wahlkreis-Bundestagsabgeordneten" Jörg Vogelsänger ist es gelungen, am 13.03.2007 von 14-15 Uhr einen Termin beim Staatssekretär Hennerkes im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu erhalten. Dort werden drei Vertreter des Vereins unser Projekt vorstellen.

Der Vorstand wünscht allen Mitgliedern einen erfolgreichen Start in den Frühling. Wer bei der Ballonhallensanierung helfen will und kann, sollte sich in der Geschäftsstelle melden, damit Helfer und Aufgaben koordiniert werden können.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
(Vorsitzender des Vereins)

Wettermuseum e.V. Email-Newsletter Nr. 1 04.12.2006

Liebe Vereinsmitglieder,

unser junger Verein ist seit Donnerstag Besitzer der "Ballonhalle 2" an der Herzberger Straße insofern, als wir den Notartermin hatten. Eigentümer werden wir nach deutschem Recht erst mit der Grundbucheintragung, die im weiteren Verlauf des Winters erfolgen wird. Dies sollte uns von der beginnenden Sanierung bzw. entsprechenden Voruntersuchungen (Holzschutzgutachten usw.) aber nicht abhalten, insbesondere weil hierfür zweckgebundene Fördermittel bereit stehen.
Von der Kaufsumme 5000 € sind inzwischen knapp 2500 € durch Spenden gedeckt, weiteres Spendeneinwerben ist also unbedingt notwendig.
Dazu soll auch ein "Benifizkonzert" mit zwei Chören aus Beeskow und Storkow beitragen, das von Frau Kerstin Menge, unserer Schatzmeisterin angeregt und verabredet wurde. Der Vorstand bittet, beiliegende Einladung in diesem Sinne auch weiterzureichen.
Weiterhin kann ich die Mitgliedschaft über die Installation einer Heizungsanlage in unseren "Vereinsräumen" informieren, die Kosten konnten durch eine großzügige Spende der Sparkasse Oder-Spree in Höhe von 5500 € und einer Förderung des Kulturamtes der Kreisverwaltung Oder-Spree von 1500 € gedeckt werden.
Der große Wurf einer Mitteleinwerbung über 6- und 7-stellige Beträge ist uns noch nicht gelungen, mit der erst wenigen Wochen zurückliegenden Vereinsgründung, der Eintragung in das Vereinsregister und der Schaffung arbeitsfähiger Strukturen (Vorstand) haben wir aber wichtige Schritte eingeleitet.
Dass dies in so kurzer Zeit gelingen konnte, ist dem Mut der Gründungsmitglieder zu danken. Uns haben sich inzwischen weitere Mitglieder angeschlossen, so Dipl.-Meteorologin Karin Kartschall, Mitarbeiterin des Umweltbundesamtes oder jüngst Herr Norbert Mickosch, Leiter der Volkshochschule Oder-Spree.
Ich wünsche allen Mitgliedern eine besinnliche Adventszeit, ich bedanke mich für die bisherige Unterstützung und wünsche uns Kraft für die Aufgaben im kommenden Jahr.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stiller
(Vorsitzender des Vereins)


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Seite erstmals erstellt: 25.02.2005, "relaunched" 22.01.2006, letzte Änderung dieser Seite: 3.1.2011 ||